Eine Stimme für gefährdete Arten - das ist die Mission der association for wildlife protection. Die AWP wurde gegründet, um Natur- und Artenschutzprojekte zu fördern und umzusetzen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf Initiativen zur Umweltbildung und der Stärkung sozialer und zivilgesellschaftlicher Strukturen vor Ort. Wir wollen Netzwerke aufbauen, Synergien schaffen und gefährdete Arten weltweit vor dem Aussterben bewahren.

Unsere Vision ist der Erhalt unserer Artenvielfalt sowie eine Gesellschaft, die sich deren Bedeutung bewusst ist und sich für ihren Schutz einsetzt.

Ein gemeinnütziger Artenschutzverein.

laufende Projekte

Seit 2011 unterstützt und realisiert die AWP weltweit Artenschutzprojekte. Aktuell sind wir in Kamerun und im Donauraum aktiv.

Kamerun

In Kamerun sind wir mit zwei Projektschwerpunkten im Gorillaschutz aktiv. Unser Bildungsprojekt wendet sich an Kinder und Jugendliche in Schulen der Schlüsselgebiete und hat zum Ziel, Verständnis und Bewusstsein für das Leben und die Bedeutung der Gorillas zu schaffen.

Im Takamanda Nationalpark unterstützen wir Kooperativen dabei, Kakaobohnen biologisch anzubauen und zu fairen Preisen zu verkaufen. Im Gegenzug setzen sich die Einwohner zum Schutz des stark gefährdeten Cross-River Gorillas ein.

Donauraum

Mit dem Projekt “Danube Diversity” beleuchten wir die kulturelle Vielfalt sowie die ökologischen Herausforderungen im Donauraum. Neben Filmportraits über Menschen, die an und mit der Donau leben, sowie drei Jugendcamps, die sich unter anderem filmisch mit Umweltthemen der Donau befassen, umfasst das Projekt auch drei Filmfeste in Wien, Budapest und Belgrad.

Das Bildungs- und Artenschutzprojekt bringt Engagierte, NGOs, Umweltgruppen und Filmschaffende zusammen, um Kooperationen und Filme entstehen zu lassen, die etwas bewegen.

Projekte und Partner weltweit

Projektfilme im Überblick

#artofdanube

Donauraum

Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer – im Sommer 2018 ging das längste Donaubild der Welt auf Reisen. Die Malerin Ana Tudor hat die einzigartigen Donaulandschaften und ihre bedrohte Pflanzen- und Tierwelt auf einem Kilometer Leinwand festgehalten. Flussabwärts stellten wir das Gemälde in 14 Städten und 8 Ländern aus und informierten dabei über gefährdete Arten entlang der Donau. Im Rahmen der Wanderausstellung setzten wir mit lokalen Partnern kreative Veranstaltungen um, die sich mit dem länderübergreifenden Lebensraum Donau und seiner kostbaren Natur auseinandersetzen. www.artofdanube.org

#artofdanube

Donauraum

Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer – im Sommer 2018 ging das längste Donaubild der Welt auf Reisen. Die Malerin Ana Tudor hat die einzigartigen Donaulandschaften und ihre bedrohte Pflanzen- und Tierwelt auf einem Kilometer Leinwand festgehalten. Flussabwärts stellten wir das Gemälde in 14 Städten und 8 Ländern aus und informierten dabei über gefährdete Arten entlang der Donau. Im Rahmen der Wanderausstellung setzten wir mit lokalen Partnern kreative Veranstaltungen um, die sich mit dem länderübergreifenden Lebensraum Donau und seiner kostbaren Natur auseinandersetzen.

Great Apes Education Program

Kamerun

Mit dem Bildungsprogramm unter dem Motto „Respect for remaining 250 Cross River Gorillas!“ wenden wir uns an die Kinder und Jugendlichen in den Schulen der Schlüsselgebiete in Kamerun. Wir wollen damit den internationalen Cross-River-Gorilla-Aktionsplan in der Region flankieren und Verständnis für die Situation der Tiere schaffen. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland und Kamerun, dem WCS Kamerun, ERuDeF und weiteren Experten hat die AWP Bildungsinhalte zusammengetragen. Durchgeführt wird das Projekt von durch die AWP ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern aus der Region.

Das Überleben der Cross-River-Gorillas

Kamerun

Im Juni 2016 war die AWP für eine Forschungsreise gemeinsam mit dem WCS in der Region Takamanda-Mone unterwegs. Neben der Übergabe von Cyber-Trackern haben wir Gespräche über geplante Projekte geführt und Netzwerke aufgebaut. Unsere Mitarbeiterin Bedwin Ngwasina hat Communities und Schulen in der Cross-River-Region besucht, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Das Überleben der Cross-River-Gorillas

Kamerun

Im Juni 2016 war die AWP für eine Forschungsreise gemeinsam mit dem WCS in der Region Takamanda-Mone unterwegs. Neben der Übergabe von Cyber-Trackern haben wir Gespräche über geplante Projekte geführt und Netzwerke aufgebaut. Unsere Mitarbeiterin Bedwin Ngwasina hat Communities und Schulen in der Cross-River-Region besucht, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Die ersten Projekte der AWP

Weltweit

Dieser Film zeigt die ersten acht Projektfilme der asscoiation for wildlife protection im Überblick – zudem werden zwei Projektideen aufgeführt, die zum damaligen Zeitpunkt geplant waren. Die Ausschnitte führen uns nach Peru, Kameru, Estland, Armenien, Indonesien, Serbien, Kamerun, Madagaskar sowie Südafrika und zeigen, wie vielfältig die Projekte der AWP ausgerichtet sind.

The Wildliferun - an interactive game

Kamerun

Gemeinsam mit führenden Artenschutzakteur*innen, wie dem WWF, ERuDeF, the Wildlife Conservation Society und der ACF, hat die AWP ein interaktives Gruppen-Videospiel entwickelt. Das “Crowdgame” bringt den Spielerinnen und Spielern Themen wie Artenschutz und Nachhaltigkeit mit einem holistischen Bildungsansatz spielerisch näher. Gemeinsam mit erfahrenen Artenschützer*innen wollen wir schließlich auf “Wildliferun-Tour” gehen. Ziel ist ein besseres Verständnis der Bevölkerung für das Leben und die Bedeutung der bedrohten Arten in ihrem Umfeld zu erreichen.

The Wildliferun - an interactive game

Kamerun

Gemeinsam mit führenden Artenschutzakteur*innen, wie dem WWF, ERuDeF, the Wildlife Conservation Society und der ACF, hat die AWP ein interaktives Gruppen-Videospiel entwickelt. Das “Crowdgame” bringt den Spielerinnen und Spielern Themen wie Artenschutz und Nachhaltigkeit mit einem holistischen Bildungsansatz spielerisch näher. Gemeinsam mit erfahrenen Artenschützer*innen wollen wir schließlich auf “Wildliferun-Tour” gehen. Ziel ist ein besseres Verständnis der Bevölkerung für das Leben und die Bedeutung der bedrohten Arten in ihrem Umfeld zu erreichen.

Great Fish River Reserve

Südafrika

Die AWP unterstützt die Eastern Cape Parks and Tourism Agency (ECPTA) bei der Auswilderung von Elefanten im Great Fish River Reserve. Dafür hat sie gemeinsam mit ihrem südafrikanischen Partner ECPTA Wissenschaftler und Grundbesitzer zu einem Workshop geladen, um die Einführung weiterer Elefanten im Great Fish River Nature Reserve zu diskutieren. Zum Schutz vor Wilderern und für das Monitoring der Tiere im Park, hat die AWP zudem eine Drohne mit Nachtsichtgerät gespendet und nach Südafrika geschickt.

Philippinen, Kambodscha und Vietnam

Südostasien

Im Januar 2018 besuchte die association for wildlife protection drei Projekte in Südostasien, die von der Stiftung Artenschutz gefördert werden. Die AWP hat die Stiftung mit einer Spende unterstützt und wollte mehr über die Arbeit in den Projekten und den Einsatz zum Schutz bedrohter Tierarten erfahren. Mit finanziellen Mitteln konnte der Schutz der stark gefährdeten Goldkopflanguren in Vietnam unterstützt sowie ein Schildkrötengehege im ACCB in Kamerun finanziert werden.

Philippinen, Kambodscha und Vietnam

Südostasien

Im Januar 2018 besuchte die association for wildlife protection drei Projekte in Südostasien, die von der Stiftung Artenschutz gefördert werden. Die AWP hat die Stiftung mit einer Spende unterstützt und wollte mehr über die Arbeit in den Projekten und den Einsatz zum Schutz bedrohter Tierarten erfahren. Mit finanziellen Mitteln konnte der Schutz der stark gefährdeten Goldkopflanguren in Vietnam unterstützt sowie ein Schildkrötengehege im ACCB in Kamerun finanziert werden.

Der Sumatra-Tiger

Indonesien

Auf Sumatra in Indonesien lebt der vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger. Brände, Holzschlag, Monokulturen und Jagd bedrohen die Bestände zunehmend. Die AWP unterstützte den WWF vor Ort mit Kamerafallen, die zur Beobachtung der Tiger und der Entwicklung ihrer Populationen aber auch zum Aufspüren von Wilderern genutzt werden können. Zudem kann anhand der Bilder aus den Kamerafallen die Existenz der Tiger in bestimmten Gebieten bewiesen und so deren Schutz gefördert werden.

Die AWP im Kaukasus

Armenien

Nirgendwo weltweit haben Wälder der gemäßigten Zone noch eine größere Artenvielfalt als im Kaukasus. Auf lediglich einem Viertel der Fläche ist die Natur noch intakt. Es gibt viele seltene Arten, wie den Kaukasusleopard, Wölfe, Luchse, den kaukasischen Steinbock oder Braunbären. Die AWP war in Armenien, um einen Lada-Geländewagen für den Wildtierschutz zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geländewagen sollen die Patrouillen gestärkt werden, welche die Wilderer daran hindern, in dem Gebiet zu jagen.

Die AWP im Kaukasus

Armenien

Nirgendwo weltweit haben Wälder der gemäßigten Zone noch eine größere Artenvielfalt als im Kaukasus. Auf lediglich einem Viertel der Fläche ist die Natur noch intakt. Es gibt viele seltene Arten, wie den Kaukasusleopard, Wölfe, Luchse, den kaukasischen Steinbock oder Braunbären. Die AWP war in Armenien, um einen Lada-Geländewagen für den Wildtierschutz zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geländewagen sollen die Patrouillen gestärkt werden, welche die Wilderer daran hindern, in dem Gebiet zu jagen.

Gorillas im Nationalpark Campo Ma'an

Kamerun

Mit 20 Kamerafallen und einem Feldlabor im Gepäck reiste die AWP nach Kamerun, um dort im Nationalpark Campo Ma’an die Arbeit des WWF zu unterstützen. Mit den Kamerafallen können bedrohte Tierarten überwacht werden und die Bestandsentwicklung bzw. das Vorkommen gemessen werden. Dazu kommt die Beschaffung einer Feldlaborausrüstung zum Gesundheitsmonitoring der Gorillas. Damit sollen Erkrankungen erkannt, Übertragungen zwischen Mensch und Tier verhindert und Seuchen vorgebeugt werden.

Pilotprojekt Donaubild

Donauraum

Nachdem die AWP von Ana Tudors Rekordbild gehört hatte, begab sie sich nach Serbien, um mit der Malerin über eine große Wanderausstellung und das Bild zu sprechen. Zudem sollten in einem Pilotprojekt erste Erfahrungen mit dem Bild gesammelt und kleine Ausstellungen in der Region realisiert werden. Die begeisterten Rückmeldungen der Besucher der Ausstellungen sowie die positiven Erfahrungen mit dem Bild ermutigten die AWP, das Projekt in einem großen Rahmen entlang der Donau auszustellen und ein entsprechendes Projekt vorzubereiten.

Pilotprojekt Donaubild

Donauraum

Nachdem die AWP von Ana Tudors Rekordbild gehört hatte, begab sie sich nach Serbien, um mit der Malerin über eine große Wanderausstellung und das Bild zu sprechen. Zudem sollten in einem Pilotprojekt erste Erfahrungen mit dem Bild gesammelt und kleine Ausstellungen in der Region realisiert werden. Die begeisterten Rückmeldungen der Besucher der Ausstellungen sowie die positiven Erfahrungen mit dem Bild ermutigten die AWP, das Projekt in einem großen Rahmen entlang der Donau auszustellen und ein entsprechendes Projekt vorzubereiten.

Der Europäische Nerz

Estland

Die AWP unterstützte die Aufzucht des stark bedrohten Europäischen Nerzes. Wir förderten die Brutstation von Tiit Maran im Zoo Tallin in Estland. Zunehmende Industrialisierung und die Entwicklung der Landwirtschaft verdrängen den Europäischen Nerz aus seinem Lebensraum. Flussbegradigungen und Gewässerverschmutzung machen ihm das Leben schwer. Die Pelzindustrie hat zudem einen starken Nahrungs- und Wohnraumkonkurrenten eingeschleppt: den Amerikanischen Nerz. Nach der Ausbeutung durch den Menschen zählt der Europäische Nerz heute zu den am meisten gefährdeten Säugetieren in Europa.

Ein Schutzgebiet am Rio Tapiche

Peru

Im Gegensatz zu vielen anderen nicht geschützten Gebieten im Amazonasgebiet ist der menschliche Einfluss am Rio Tapiche noch sehr gering und der Wald weitgehend unberührt. Auf verhältnismäßig kleinem Areal gibt es eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, es kommen bis zu 18 Primatenformen vor. Die AWP unterstützte “Chances for Natur” bei ihrem Anliegen, das Gebiet zu einem Schutzgebiet zu erklären, mit der Spende von zwei Holzbooten. Eines davon hat einen Verbrennungsmotor zur schnellen Fortbewegung, das andere einen solarbetriebenen Elektromotor, zur umweltfreundlichen und geräuschlosen Fortbewegung.

Ein Schutzgebiet am Rio Tapiche

Peru

Im Gegensatz zu vielen anderen nicht geschützten Gebieten im Amazonasgebiet ist der menschliche Einfluss am Rio Tapiche noch sehr gering und der Wald weitgehend unberührt. Auf verhältnismäßig kleinem Areal gibt es eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, es kommen bis zu 18 Primatenformen vor. Die AWP unterstützte “Chances for Natur” bei ihrem Anliegen, das Gebiet zu einem Schutzgebiet zu erklären, mit der Spende von zwei Holzbooten. Eines davon hat einen Verbrennungsmotor zur schnellen Fortbewegung, das andere einen solarbetriebenen Elektromotor, zur umweltfreundlichen und geräuschlosen Fortbewegung.

Eine Werkstatt für Dzanga-Sangha

Zentralafrika

Das erste Projekt der AWP war die Finanzierung einer Autowerkstatt für Zentralafrika. Der Nationalpark Dzanga-Sangha beherbergt neben zahlreichen weiteren Arten auch den westlichen Flachlandgorilla. In Kooperation mit dem WWF Deutschland konnte umfangreiches Material zur Reparatur von Fahrzeugen nach Zentralafrika verschifft und dort aufgebaut werden. Auch Ausrüstung für die Ranger wurde angeschafft. Dank der Werkstatt können die Organisationen vor Ort ihre Fahrzeuge warten und reparieren und für den Artenschutz einsetzen. Zudem konnten mit der Werkstatt Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ein mobiles Kino zur Umweltbildung

Madagaskar

Die AWP hat in Madagaskar ein mobiles Kino aufgebaut, das als wesentlicher Bestandteil einer Bildungsmaßnahme für den Natur- und Artenschutz dient. Das Besondere: Das Kino kann allein durch Muskelkraft bedient werden und versorgt sich selbst mit Strom. Ein Fahrrad treibt einen Dynamo an, der Strom erzeugt. So kann das Bild selbst mitten im Dschungel auf die Leinwand projiziert werden. Im Filmprogramm sind Infobeiträge über die einzigartige aber bedrohte Tierwelt Madagaskars.

Ein mobiles Kino zur Umweltbildung

Madagaskar

Die AWP hat in Madagaskar ein mobiles Kino aufgebaut, das als wesentlicher Bestandteil einer Bildungsmaßnahme für den Natur- und Artenschutz dient. Das Besondere: Das Kino kann allein durch Muskelkraft bedient werden und versorgt sich selbst mit Strom. Ein Fahrrad treibt einen Dynamo an, der Strom erzeugt. So kann das Bild selbst mitten im Dschungel auf die Leinwand projiziert werden. Im Filmprogramm sind Infobeiträge über die einzigartige aber bedrohte Tierwelt Madagaskars.